| |

Wir bieten Ihnen Audio-Files zu Athen, die sind wie die Olympischen Ringe. Zusammen ergeben sie eine Rundum-Tour zu den schönsten Hot Spots Athens. Und die stellen Sie sich selber zusammen. Ob Sie nun das
Scherbengericht auf der Akropolis halten, oder auf dem Hafen von Piräus verzweifelt nach einem Löwen suchen, das Parthenon betrauern oder auf der Plaka feuchtfröhlich feiern, wir halten mit nichts hinterm Olymp. Der Blitz soll uns treffen...

Sie sind auf der Suche nach authentischer griechischer Lebenswelt? Dann auf nach Plaka. Der Stadtteil wurde restauriert und erstrahlt gerade im Glanz des 19. Jahrhunderts. Auch Kirchenliebhaber geraten hier regelmäßig in ekstatische Verzückung. Aber auch für die profanen Freuden ist gesorgt. Yannis, ein Meistersänger und Enkel Homers, wird Ihnen klangvoll in den Ohren liegen. Und den Maler Savekis gilt es noch weltberühmt zu machen.

Übersetzt heißt Agora schlicht »Versammlungsort«. Im
übertragenen Sinne versammelte sich hier tatsächlich fast alles, was unser Abendland ausmacht. Hier war der Ort des Handels - eine Art Wall Street - aber auch die Heimat athletischer Wettkämpfe, die olympischen Spiele! Hier wurden außerdem schauspielerische Wettbewerbe ausgetragen, ein frühes Hollywood. Und nicht zuletzt wandelte Sokrates
mit seinen Schülern umher: Das Urbild des Intellektuellen. Hört! Hört!

Die Akropolis, die »hohe Stadt«, war das Zentrum des antiken Athen und ist ein Kern unseres Abendlandes. Nach 15 Jahren Bauzeit war sie endlich fertig. Rechtzeitig zum Niedergang von Athen. Hier ist auch der Geburtsort des Scherbengerichts. Wer eine bestimmte Anzahl an Scherben auf seinen Namen vereinigte, der musste Athen für 10 Jahre verlassen. Eine basisdemokratische Errungenschaft, die man in manchen Fällen auch heute noch gut gebrauchen könnte.

So beeindruckend der Parthenon auch heute noch ist, umso größer das Trauerspiel seiner Plünderung. Eintausend Jahre lang stand dort die gigantische Bronzestatue der Athene. Dann wurde sie verschleppt und ward nicht mehr gesehen. 1687 brauchten die Türken ein Pulverlager. Das Parthenon bot sich an. Ob es wirklich ein Waffenlager wurde und welche Nationen sich noch mit antiken Kostbarkeiten eindeckte.... Wollen Sie noch mehr hören?

Der Hafen von Piräus hieß einstmals »Porto Leone«. Den Namen verdankt er einem Löwen aus Marmor. Zur Zeit ist er in Venedig. Nicht nur, dass er vor vielen Jahren dorthin verschleppt wurde. Auf Brust und Flanke prangt auch noch eine kryptische Runenschrift von umherziehenden Normannen. Glücklicherweise waren damals bunte Sprühdosen und wasserfeste Stifte noch unbekannt. Hier erfahren Sie auch, wie die griechische Regierung im zweiten Weltkrieg vor den Deutschen flüchtete.
|
|